Eine Reise in die Vergangenheit

Museum 7a

Die SchülerInnen der Klasse 7a der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern begaben sich gemeinsam mit ihren Geschichtslehrerinnen Veronika Demme und Nadine Sünder im Hunsrück - Museum auf eine Reise in die Vergangenheit. Die SiebtklässlerInnen erkundeten zunächst selbstständig die aktuelle Ausstellung „Blinddarm – Grippe -Hausgeburt“ und stellten interessiert Fragen an Museumsmitarbeiter Tom Eberitsch.

Anhand eines Zeitstrahls wurde die medizinische Versorgung und Entwicklung im Hunsrück von den SchülerInnen besonders in Augenschein genommen.

Danach hatte das Museum der Klasse 7a eine Auswahl von Exponaten verschiedener Epochen zusammengestellt. Die Jugendlichen erhielten die Gelegenheit, diese Gegenstände eingehend zu betrachten und Vermutungen zu deren Herkunft, zeitlicher Einordnung und ihrem Verwendungszweck anzustellen. So konnten eine Münze aus dem 15. Jahrhundert und eine Stadtansicht aus dem 17.Jahrhundert begutachtet werden. Zudem weckte eine Pistole aus der Zeit des Schinderhannes das Interesse bei den SchülerInnen. Aber auch Alltagsgegenstände, wie eine Bettpfanne oder ein Stück Leinen, wurden in Augenschein genommen.

Tom Eberitsch verstand es auf anschauliche Art und Weise, gespickt mit einzelnen Anekdoten, den SchülerInnen bei der Auflösung ihrer Ideen und Annahmen zu helfen.

Als besonderes Highlight des Museumsbesuchs durften die SiebtklässlerInnen dann auch u.a. sehr alte Funde aus der Römerzeit ganz vorsichtig mit Handschuhen anfassen und so die Geschichte der Gegenstände „erspüren“.

 

Einschulung der drei neuen 5. Klassen an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus in Simmern

EinschulungFKS2223Mit einer abwechslungsreichen Einschulungsfeier wurden die neuen Fünftklässler in der Aula der Schule liebevoll begrüßt.

Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Karl Ströher Realschule plus wollten den Fünftklässlern in lockerer Atmosphäre die Ängste und Sorgen vor dem Neuen nehmen und zeigen, dass sie als Teil der Schulgemeinschaft herzlich willkommen sind. Dazu wählten die Sechstklässler als Motto die Geschichte von Swimmy aus, dem kleinen Fisch, geschrieben von Leo Leonni, der sich über die Wunder im Meer erfreut und auch anderen kleinen Fische diese Wunder zeigen möchte.

Eine kleine besinnliche Andacht, die vom Gottesdienstvorbereitungsteam (Schülerinnnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe sowie Lehrern) der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern gestaltet wurde, führte in das Thema rund um den kleinen Fisch Swimmy ein. Schulpfarrer Markus Michel erläuterte in seiner Deutung der Geschichte, wie wichtig der Zusammenhalt vieler einzelner Individuen ist und dass Gemeinschaft eine wichtige Rolle (im Schulalltag) spielt.

Musikalisch wurde die Andacht von Rolf-Josef Zehe und Christina Wickert gestaltet.

Im Anschluss führten die 6. Klassen durch das Programm.

Nach den Musikbeiträgen unter Leitung von Christina Wickert begrüßten der Schulleiter Raoul Roth und die pädagogische Koordinatorin Simone Kohl die 54 neuen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte. Es wurde an den Spaß am Lernen appelliert und auf gute Zusammenarbeit hingewiesen.

Die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Karl Ströher Realschule plus hatten sich für das Programm - passend zu Swimmys Geschichte - viel einfallen lassen. Nach einer Percussion- Darstellung der Klasse 6a, verglich eine andere Klasse die Schülerschar der Schule mit der Vielfalt der Meeresbewohner. Passend dazu präsentierten die Sechstklässler kreative Bilder zu den Meeresbewohnern, die sie im Kunstunterricht angefertigt hatten. Schließlich stellte die Klasse 6b die Schule noch mit „Dingsda“ digital vor, ehe die Klasse 6c die neuen Fünftklässler willkommen hieß.

Zwischen diesen Beiträgen präsentierten Jan-Niklas Bäcker die Ganztagsschule, Nicole Michel den Schulelternbeirat und Niklas Radschikowsky den Förderverein.

Dann war es endlich so weit: Die Kinder lernten ihre neuen Klassenlehrer und -lehrerinnen kennen. Die Eltern begleiteten ihre Kinder noch in die Klassen, verabschiedeten sich und konnten in dem vom Förderverein organisierten Elterncafé bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen untereinander in Austausch treten.

 

Jahresabschluss der Medienscouts

Medienscouts 

Das Schuljahr 2021/2022 war für die Medienscouts der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus aus Simmern ein besonderer Erfolg. Sie belegten nicht nur mit dem Film „Mehr Demokratie wagen“ den ersten Platz des Europapreises, sondern konnten die Schülerinnen und Schülern mit ihren guten Medienkenntnissen aufklären, indem sie einen Medienparcours am Safer Internet Day organisierten.

In vielen Bereichen der Internetnutzung gaben sie wichtige Tipps und klärten bezüglich der Nutzung von Social Media auf Augenhöhe auf. An mehreren Stationen, die von den Medienscouts erstellt wurden, haben vor allem die Kinder der Orientierungsstufe gelernt, wie man sich im Netz sicherer und umsichtiger verhält.

Als Abschlussfahrt für das erfolgreiche Jahr reisten die engagierten Medienscouts dieses Mal nach Mainz und spielten Lasertag.

 

Zeitzeugengespräch mit Henriette Kretz

Zeitzeugengespraech

 

Wie erschütternd die Geschehnisse des Holocausts waren, konnten die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern in einem persönlichen Zeitzeugengespräch erfahren. Die Schule nutzte ein Angebot des Bistum Mainz, Zeitzeugengespräche auf digitale Weise abzuhalten. Die polnische Jüdin Henriette Kretz wurde per Videokonferenz live in die Aula geschaltet, sodass alle Schüler*innen der Stufen 9 und 10 den Erzählungen lauschen konnten. Frau Kretz erzählte dabei nicht nur von ihrer Jugend im NS, sondern verwickelte die Schüler*innen auch in ein Gespräch über Religionen, Rassismus und Ausgrenzung. Nach Abschluss ihrer Erzählung bestand in kleiner Runde noch die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Geduldig beantwortete Frau Kretz dabei Fragen nach ihrem weiteren Lebensweg, aber auch wie sie es schaffen konnte, ihre tiefgreifenden Erfahrungen zu verarbeiten.

Das Schicksal und der Lebensmut von Frau Kretz berührten die Schüler*innen sehr und löste bei vielen eine enorme Betroffenheit aus. In Erinnerung bleiben werden außerdem die eindringlichen Worte der Zeitzeugin an die Schüler*innen, dass diese ihre Zukunft selbst in der Hand haben und beeinflussen können.

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