Jahresabschluss der Medienscouts

Medienscouts 

Das Schuljahr 2021/2022 war für die Medienscouts der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus aus Simmern ein besonderer Erfolg. Sie belegten nicht nur mit dem Film „Mehr Demokratie wagen“ den ersten Platz des Europapreises, sondern konnten die Schülerinnen und Schülern mit ihren guten Medienkenntnissen aufklären, indem sie einen Medienparcours am Safer Internet Day organisierten.

In vielen Bereichen der Internetnutzung gaben sie wichtige Tipps und klärten bezüglich der Nutzung von Social Media auf Augenhöhe auf. An mehreren Stationen, die von den Medienscouts erstellt wurden, haben vor allem die Kinder der Orientierungsstufe gelernt, wie man sich im Netz sicherer und umsichtiger verhält.

Als Abschlussfahrt für das erfolgreiche Jahr reisten die engagierten Medienscouts dieses Mal nach Mainz und spielten Lasertag.

 

Zeitzeugengespräch mit Henriette Kretz

Zeitzeugengespraech

 

Wie erschütternd die Geschehnisse des Holocausts waren, konnten die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern in einem persönlichen Zeitzeugengespräch erfahren. Die Schule nutzte ein Angebot des Bistum Mainz, Zeitzeugengespräche auf digitale Weise abzuhalten. Die polnische Jüdin Henriette Kretz wurde per Videokonferenz live in die Aula geschaltet, sodass alle Schüler*innen der Stufen 9 und 10 den Erzählungen lauschen konnten. Frau Kretz erzählte dabei nicht nur von ihrer Jugend im NS, sondern verwickelte die Schüler*innen auch in ein Gespräch über Religionen, Rassismus und Ausgrenzung. Nach Abschluss ihrer Erzählung bestand in kleiner Runde noch die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Geduldig beantwortete Frau Kretz dabei Fragen nach ihrem weiteren Lebensweg, aber auch wie sie es schaffen konnte, ihre tiefgreifenden Erfahrungen zu verarbeiten.

Das Schicksal und der Lebensmut von Frau Kretz berührten die Schüler*innen sehr und löste bei vielen eine enorme Betroffenheit aus. In Erinnerung bleiben werden außerdem die eindringlichen Worte der Zeitzeugin an die Schüler*innen, dass diese ihre Zukunft selbst in der Hand haben und beeinflussen können.

 

Verdun – Mahnmal gegen den Krieg

VerdunAm 28.06.2022 fand die Demokratiebildungsfahrt der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus mit den Schülerinnen und Schüler der neunten sowie zehnten Klassen nach längerer Zwangspause wieder statt. Nach fast vierstündiger Fahrt erreichten die Teilnehmer die Anhöhen von Verdun im Norden von Frankreich und wurden sowohl von den vorbereiteten Schülerinnen und Schüler der 9a (im Rahmen von Peer Education) als auch den Klassenleitern durch die drei Stationen „Fort Douaumont“, „Gebeinhaus“ und dem zerstörten Dorf „Fleury“ geführt.

Die Jugendlichen konnten auch noch über hundert Jahre nach dem Ende des 1. Weltkriegs die Schrecken dieses ersten Massenvernichtungskriegs nachempfinden. So sahen sie unter anderem die ehemaligen Schlafräume der Soldaten und erfuhren Informationen über die schlechten Lebensumstände der Soldaten.

Die über 16.000 Gräber und über Sichtfenster einsehbare Gebeine von 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten hinterließen einen nachhaltigen Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler. Sprachlos, aber dennoch neugierig, gingen die Klassen durch die Gedenkstätte, um sich die Namen der verstorbenen Soldaten und deren Todesalter anzuschauen. Bevor der Nachhauseweg anstand, durften sich die Schüler ein Bild von dem zerstörten Dorf Fleury machen. Dort konnten sie sich die neu errichtete Kapelle anschauen. Um sich das Dorf besser vorstellen zu können, standen dort viele Schilder mit Informationen über die ehemaligen Gebäude des Dorfes.

Durch diese eintägige Exkursion in Frankreich wurde den Schülern noch einmal bewusster, wie unnötig solch ein Krieg war und welch ein Leid Millionen von Menschen durch den 1.Weltkrieg erleiden mussten. Gerade im Hinblick auf die aktuellen politischen Ereignisse in der Ukraine meldeten viele Jugendliche zurück, das Krieg nie ein Mittel sei, um Konflikte zu lösen.

Link zur Verdunkurzdokumentation

Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern feiert 50-jähriges Schuljuubiläum

Gospelkonzert50JahrFeierProjektttageAnlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltete die Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern eine „Festwoche“. Das eigentliche Fest musste pandemiebedingt um fast ein Jahr verschoben werden. Doch nun stand den Feierlichkeiten nichts mehr im Wege.

Dienstags starteten alle Klassen mit ihrem ersten von zwei Projekttagen. Während dieser Tage erhielten alle Lerngruppen die Gelegenheit, an einem Klassenprojekt zu arbeiten. So wurde beispielsweise mit den beiden Kooperationspartnern Stadtbücherei und Hunsrück-Museum ein Actionbound (interaktive Stadtrallye durch Simmern) erstellt. Mit dem Thema „Werte“ beschäftigte sich die Klasse 9a und gestaltete hierzu ein Wertehaus, das in Kürze in der Schule ausgestellt werden wird.

ProjekteKlassenKunstenthuellungAusflüge in die nähere Umgebung, wie beispielsweise ein Besuch des Höhenhofes und des Heimatmuseums in Neuerkirch standen ebenso auf dem Programm. Im Freilichtmuseum Bad Sobernheim erlebte die Klasse 6b einen historischen Unterricht.

Kunstprojekte (u.a. Bauhaus), Experimente im Nawi-Bereich (Herstellung kosmetischer Artikel) und auch sportliche Aktivitäten rundeten die zahlreichen Projekte ab.

Die Klasse 8b hatte sich noch eine Besonderheit für die Nachwelt überlegt. Jeder Schüler der Schule konnte einen Brief an sein eigenes Ich in der Zukunft verfassen. In 50 Jahren soll die mit den Briefen bestückte Zeitkapsel, die in wenigen Tagen auf dem Schulgelände vergraben werden wird, wieder ausgegraben werden.

Einen Einblick in die vielen Ergebnisse erhielten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Präsentationstages. Zudem konnte hier an zahlreichen Stationen ein Mitmachangebot genutzt werden, so bot die Klasse 5b ein Lehrermemory an, bei dem die Schülerinnen und Schüler sehen konnten, wie Ihre Lehrerinnen und Lehrer als kleine Schulkinder mit Schultüte und Ranzen einmal ausgesehen haben.

Ein Publikumsmagnet waren die Sportstationen in der Turnhalle.

Abends lud der Gospelprojektchor nun bereits zum vierten Mal zu einem Konzert in die vollbesetzte Stephanskirche ein. Einmal mehr verstand es Projektchorleiter Darius Rossol aus Köln, die Mitwirkungen mit seiner mitreißenden Art, für die Gospellieder zu begeistern. Nach nur zwei Proben konnte ein beachtliches musikalisches Programm präsentiert werden, das auch das Publikum eifrig zum Mitklatschen und -singen animierte.
Die Festwoche anlässlich der 50-Jahr-Feier fand mit einer offiziellen Feier in der Aula der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern ihren würdigen Abschluss.
Konrektor Rolf-Josef Zehe konnte neben vielen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, der Elternvertretung und dem Lehrerkollegium zahlreiche geladene Gäste begrüßen.
Durch ein buntes Programm führten die beiden Schülervertreterinnen Natascha Maslov und Isabell Shraiber.
Schulrätin Eva Schüller würdigte in Ihrer Ansprache die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligter an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern.
Landrat Volker Boch, der ebenfalls zu den Ehrengästen gehörte, merkte an, dass sich gerade in Krisenzeiten, wie es auch in einem Beitrag der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der Schule zum Thema Corona steht, zeigt, was eine gute Schulgemeinschaft wie sie an der Friedrich-Karl-Ströher gelebt wird, bedeutet und auszeichnet.
Schulelternsprecherin Nicole Michel hob in ihrer Rede das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrern hervor.
In seiner kurzen Ansprache betonte Schulpfarrer Markus Michel die Buntheit und Vielfalt der Schulgemeinschaft und dass in dieser Gemeinschaft alle voneinander lernen, Schüler wie Lehrer.

Die Feierlichkeiten wurden durch Beiträge der Schülerschaft ergänzt. So führte die Klasse 7b eine Modenschau quer durch 50 Jahre Schülermode vor. Der Gospelprojektchor erfreute die Anwesenden mit Liedbeiträgen aus dem Gospelkonzert. Schülerinnen aus der Ukraine trugen das Märchen „Rotkäppchen“ teils in deutscher, teils in ukrainischer Sprache vor.
Einen besonderen Höhepunkt stellte die Enthüllung der neuen Ströher-Skulptur von Eckard Braun aus Alterkülz am Ende der Feier dar. Das dreidimensionale Werk zeigt den Kopf des Künstlers Friedrich Karl Ströher aus drei verschiedenen Perspektiven.
Dieter Merten, Vorsitzender des Friedrich Karl Ströher Freundeskreises, war hocherfreut, dass diese Aktion im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten möglich wurde.
Die Skulptur wird in den nächsten Tagen ihren endgültigen Standort auf dem Schulhof der Friedrich-Karl-Ströher Realschule finden.

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